Über uns

Unsere Stiftung ist gemeinnützig anerkannt zur Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege in Deutschland im Sinne der steuerlichen Abgabenordnung

Wir realisieren unseren Stiftungszweck, indem wir verschiedene caritative Projekte aufbauen. Darüber hinaus können wir bei den Projekten zusätzlich aktiv werden, durch Fortbildungsveranstaltungen, wissenschaftliche Veranstaltungen, Seminare und Kongresse.

Ein weiteres Ziel unserer Stiftung ist es, die Öffentlichkeit und unsere Ärzte über unsere Projekte zu informieren, die Bereitschaft zur finanziellen Unterstützung unserer Arbeit zu wecken und Spenden sowie Beiträge zum Grundstockvermögen einzuwerben.

Die Stiftung docstogether.net – Soziales Ärztenetzwerk Deutschland ist eine nicht rechtsfähige Stiftung. Unser Grundstockvermögen wird ertragbringend angelegt und dauerhaft erhalten. Wir sind bestrebt, die Leistungsfähigkeit unserer Stiftung zu erhalten, indem wir Rücklagen bilden und Umschichtungen des Grundstockvermögens vornehmen, um die Sicherheit, Ertragskraft und den Nutzen für die Erfüllung unseres Stiftungszwecks zu gewährleisten.

Die Stiftung docstogether.net – Soziales Ärztenetzwerk Deutschland finanziert sich aus dem Grundstockvermögen sowie aus Zuwendungen und Zustiftungen. Unsere Stiftungsmittel werden ausschließlich für satzungsgemäße Aufgaben verwendet, und wir legen großen Wert auf Transparenz und Rechenschaftspflicht. Empfänger von Stiftungsmitteln sind verpflichtet, über deren Verwendung Rechenschaft abzulegen.

Unsere Stiftungsorganisation besteht aus dem Beirat und dem Träger. Der Beirat überwacht die Einhaltung des Stifterwillens und hat eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung in Bezug auf Projekte, Richtlinien, Satzungsänderungen und die Auflösung der Stiftung. Der Träger ist als Treuhänder für das Grundstockvermögen verantwortlich und führt die Geschäfte der Stiftung im Einklang mit den Beschlüssen des Beirates. Wir stellen Ihnen folgende die Beiratsmitglieder vor.

Vorstand

Lothar Schneider

Stiftungsvorstand

Lothar Schneider ist 1950 in Baden-Baden geboren. Zunächst studierte er Wirtschaftsingeneurwesen, brach aber das Studium zu Gunsten des Einstieg in die Steuerkanzlei seines Vaters ab.

Herr Schneider betreute Unternehmen als Steuer- und Unternehmensberater, verantwortete Sanierungen und Unternehmensnachfolge-Regelungen.

Um seinem Leben eine neue Ausrichtung zu geben veräußerte Schneider die Kanzlei 2008 und widmet sich fortan um Fragen mit gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Relevanz. Seine Forderung ist Entschleunigung statt permanent zunehmenden Leistungs– und Zeitdruck, sowie die damit verbundene Ressourcenverteilung für eine gerechtere, sozialere und menschlichere Gesellschaft.

In der Schweiz folgt ein mehrjähriges Studium der demokratischen Strukturen bei kleinen und großen Kantonen und der Bundesregierung.

Insbesondere von Interesse waren Aufbau und Struktur der betrieblichen Altersvorsorge in der zweiten Säule über Stiftungen sowie das Studium des Schweizer Bankwesens und der Liechtensteiner Gesellschaftsformen.

Hier insbesondere Auseinandersetzung mit dem Haager Trustabkommen, Trust, Fiducia und Treuhandstiftungen in Europa. Herr Schneider erstellte hier auch Auftragsstudien in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsethik in St. Gallen.

2017 gründet Herr Schneider gemeinsam mit Herrn Schramm als Start-up die Carta Mensch Deutschland Stiftung sowie die Carta Mensch Stiftung Unterstützungskasse. Nach jahrelangem Studium und seinen Erfahrungen als Steuerberater setzt Herr Schneider nun seine Vision für einen besseren gesellschaftlichen Zusammenhalt auch mit der Docs-Together Stiftung um.

Stiftungsrat

Klaus Kober

Management- und Strategieberatung Gesundheitswirtschaft und Gesundheitswissenschaft

Klaus Helmut Kober verfügt über mehr als vier Jahrzehnte Berufserfahrung im Gesundheitssektor und in der Unternehmensberatung. Derzeit ist er CRO und Liquidator der Mediplus Gruppe GmbH in Bonn und arbeitet parallel seit 2009 als selbstständiger Managementberater mit einem Fokus auf die Gesundheitswirtschaft. Zuvor war er als Managing Director der 4P Consulting GmbH tätig und hatte mehrere Leitungspositionen in Kliniken inne, unter anderem als Verwaltungsdirektor bei der Dr. Becker Klinikgesellschaft mbH und als kaufmännischer Leiter des Karl-Olga-Krankenhauses in Stuttgart. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Belegungsabteilung des Rhönklinikums und in der Abteilung Rechnungswesen des städtischen Krankenhauses Frankenthal.

Neben seiner Beratungstätigkeit engagiert sich Klaus Kober seit Jahren in der Lehre. Von 1999 bis 2011 unterrichtete er an der Hochschule Ansbach, gefolgt von einer Lehrtätigkeit an der Hochschule Sachsen-Anhalt in Bernburg bis 2015. Seine akademische Grundlage legte er an der Fachhochschule Ludwigshafen, wo er ein Studium der Wirtschaftswissenschaften mit dem Abschluss als Diplom-Betriebswirt (FH) absolvierte. Durch kontinuierliche Weiterbildung, darunter das Havard-Konzept® für Verhandlungen und seine Zertifizierung als Unternehmensberater und DISG®-Trainer, hat er seine fachlichen und methodischen Kompetenzen laufend erweitert.

Ehrenamtlich engagiert sich Kober seit Langem in der Gesundheitsbranche. Er war über ein Jahrzehnt Mitglied im Verwaltungsrat der Techniker Krankenkasse und leitete dort den Finanzausschuss. Seit 2019 ist er Mitglied der Gesundheitskommission der Mittelstands- und Wirtschaftsunion von CDU/CSU. Diese vielseitigen Tätigkeiten und sein profundes Fachwissen im Gesundheitswesen machen ihn zu einer erfahrenen und geschätzten Führungspersönlichkeit.

Stiftungsbeiräte

Prof. Dr. Walter Krämer

Stiftungsbeirat

Der in der Eifel geborene Wissenschaftler studierte von 1969 bis 1976 Mathematik und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Mainz, wo er 1976 sein Diplom in Mathematik erlangte. Seine Promotion zum Dr. rer. pol. folgte 1979, und 1984 habilitierte er sich an der Technischen Universität Wien im Fach Ökonometrie.

Seine akademische Laufbahn begann als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Mannheim, bevor er als Assistant Professor nach Kanada an die University of Western Ontario ging. Später war er als Assistenzprofessor am Institut für Höhere Studien in Wien tätig, bevor er 1988 eine Professur für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der TU Dortmund übernahm, die er bis 2021 innehatte.

Obwohl ihm zahlreiche Rufe an andere renommierte Universitäten angeboten wurden, entschied er sich, in Dortmund zu bleiben. Er war jedoch als Gastprofessor an internationalen Instituten tätig, u. a. an der Fudan-Universität in Shanghai.

Sein wissenschaftliches Werk ist beeindruckend: Er veröffentlichte über 40 Bücher und mehr als 300 Artikel zu Themen wie Statistik, Ökonometrie und Gesundheitsökonomie. Einige seiner populärwissenschaftlichen Bücher, wie So lügt man mit Statistik oder Lexikon der populären Irrtümer, wurden Bestseller und in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Neben seiner akademischen Arbeit war er in zahlreichen wissenschaftlichen Gremien aktiv. Er war Mitglied des wissenschaftlichen Beratergremiums für den ersten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung und Vorsitzender des Ökonometrischen Ausschusses des Vereins für Socialpolitik. Zudem war er von 2005 bis 2009 Dekan der Fakultät Statistik an der TU Dortmund.

Seine Verdienste wurden mehrfach ausgezeichnet: Er erhielt unter anderem den Deutschen Sprachpreis, die DAGStat-Medaille für Statistik sowie den getAbstract-Preis für das beste Sachbuch des Jahres auf der Frankfurter Buchmesse 2023. Zudem wurde er mehrfach als einer der einflussreichsten deutschen Intellektuellen gelistet.

Auch über die Wissenschaft hinaus engagierte er sich aktiv: Er gründete 1997 den Verein Deutsche Sprache e. V., war Vorsitzender der Jury des Gerhard-Fürst-Preises und Mitinitiator der Aktion Unstatistik des Monats, die sich kritisch mit Fehlinterpretationen von Statistiken auseinandersetzt.

Er ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Vereinigungen und Wirtschaftsverbände, darunter die Deutsche Statistische Gesellschaft, die Econometric Society sowie die Gesellschaft für deutsche Sprache. Auch politisch ist er aktiv und seit 1969 Mitglied der FDP.

Privat ist er seit 1977 verheiratet, hat zwei Kinder und drei Enkel. Sein lebenslanges Engagement für Wissenschaft, Sprache und gesellschaftliche Debatten spiegelt sich in seinem vielseitigen Wirken und seinen weitreichenden Publikationen wider.

Dr. med. Michael Wey

Stiftungsbeirat

Dr. med. Michael Wey wurde 1943 in Heidelberg geboren. Seine schulische Laufbahn begann er am humanistischen Gymnasium mit Internat in Sankt Blasien, das er von 1953 bis 1962 besuchte. Anschließend nahm er sein Medizinstudium an der Universität Heidelberg auf und promovierte dort im Jahr 1968.

Zwischen 1969 und 1974 arbeitete er als Assistenzarzt in Saarbrücken und Bühl, bevor er sich 1974 als Allgemeinarzt in Lauf/Ortenau niederließ. Noch im selben Jahr trat er der Forschungsgruppe Schönhals in München bei, die ihm eine fundierte Grundlage für seine späteren psychosomatischen Kenntnisse bot.

Ab 1976 engagierte er sich intensiv in der Krebs-Selbsthilfe, war Mitgründer entsprechender Gruppen und begleitete Betroffene als betreuender Arzt. Im Rahmen dieses Engagements hielt er zahlreiche Vorträge zur Behandlung von Krebserkrankungen. Zwei Jahre später, 1978, entwickelte er Programme zur Raucherentwöhnung und Gewichtsreduktion.

Seit 1981 beschäftigte er sich verstärkt mit dem Thema ADHS bei Kindern und Jugendlichen. Im Jahr 2002 wurde er Mitglied der Leitlinienkommission ADHS bei Erwachsenen. In dieser Zeit verkaufte er seinen kinder- und jugendpsychiatrischen Anteil der Praxis und konzentrierte sich zunehmend auf die Betreuung erwachsener ADHS-Betroffener sowie auf die Diagnostik und Therapie von Autismus.

Von 2005 bis 2020 führte er eine allgemeinmedizinische Praxis in Achern mit Schwerpunkt Psychosomatik, Sucht, ADHS und Autismus. Während dieser Zeit gründete er sechs Selbsthilfegruppen für ADHS und leitete über 20 Jahre lang eine ADHS-Erwachsenengruppe in Achern. Darüber hinaus hielt er zahlreiche Vorträge zu diesen Themen in Kindergärten, Schulen und bei Sozialverbänden sowie auf Suchtkongressen in Tübingen, Erlangen, München, der Schweiz und Luxemburg. Gemeinsam mit anderen Experten wirkte er als Mitautor am Buch „ADHS bei Erwachsenen“ mit.

Zwischen 1992 und 1998 war er als KV-Funktionär in Südbaden tätig. 1995 gründete er den Verein „Frischer Wind“ e.V., in dem er bis heute als Vorstand aktiv ist. Im Jahr 2020 veröffentlichte er das Buch „Frischer Wind für das Gesundheitswesen“ mit dem Untertitel „Die Krankengeschichte unseres Gesundheitssystems“.

Dr. Wey lebt heute in Baden-Baden, wo er weiterhin in verschiedenen Bereichen aktiv ist. Seine langjährige Erfahrung und sein Engagement haben ihn zu einem anerkannten Experten in der medizinischen und psychosozialen Betreuung gemacht.

Dr. med. dent. S. Marcus Beschnidt

Stiftungsbeirat

Dr. med. dent. S. Marcus Beschnidt ist ein renommierter Spezialist für Prothetik (DGPro) und Implantologie (DGI/BDIZ) mit langjähriger Erfahrung in der ästhetischen Zahnmedizin. Er betreibt eine exklusive Privatpraxis für Zahnheilkunde in Baden-Baden, die sich durch modernste Behandlungsmethoden und höchste Qualitätsstandards auszeichnet. Neben seiner Spezialisierung auf Prothetik und Implantologie ist er auch als zertifizierter Sportzahnarzt sowie Teamzahnarzt (DGSZM) tätig.

Seine akademische Laufbahn begann mit dem Studium der Zahnmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg, das er von 1990 bis 1995 absolvierte. Anschließend arbeitete er als Assistenzarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik des Universitätsklinikums Freiburg. 1997 promovierte er zum Dr. med. dent., bevor er 1999 zum Oberarzt ernannt wurde und den Titel eines akademischen Rats erhielt. Im Jahr 2001 wurde ihm die Qualifikation als Spezialist für Prothetik von der DGPro verliehen.

Nach weiteren beruflichen Stationen, unter anderem in der Praxis Dr. Axel Kirsch & Dr. Karl-Ludwig Ackermann in Filderstadt, übernahm Dr. Beschnidt einen Lehrauftrag für Implantatprothetik am Universitätsklinikum Freiburg. Zudem erhielt er 2002 die Zertifizierung im Fach Implantologie durch die DGI und erlangte den Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie durch den BDIZ. 2004 ließ er sich schließlich mit einer eigenen privatzahnärztlichen Praxis im Brenner’s Park-Hotel & Spa in Baden-Baden nieder.

Seine herausragende Expertise wurde durch die Aufnahme in die European Academy of Esthetic Dentistry (EAED) gewürdigt, zunächst 2005 als Affiliate Member und seit 2007 als Active Member. Darüber hinaus ist Dr. Beschnidt als externer Oberarzt an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik des Universitätsklinikums Freiburg tätig. Seit 2021 ist er zudem zertifizierter Sportzahnmediziner und Teamzahnarzt der DGSZM sowie Mitglied des Scientific Board der Prosec. Zusätzlich fungiert er als Konziliantenzahnarzt der Max Grundig Klinik in Bühl.

Neben seiner klinischen Tätigkeit engagiert sich Dr. Beschnidt intensiv in der wissenschaftlichen Weiterbildung. Seit 1998 hat er rund 500 Vorträge, Tageskurse, Live-Operationen und Hands-on-Kurse mit dem Schwerpunkt Implantologie und Implantatprothetik gehalten. Seine Expertise spiegelt sich auch in seinen Mitgliedschaften in führenden Fachgesellschaften wider, darunter die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), die Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde (DGPro), die Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI) und die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ). Als anerkannter Experte setzt er sich kontinuierlich für den Fortschritt in der ästhetischen und implantologischen Zahnmedizin ein.

Wissenschaftlicher Beirat

Jürgen Rissland​ MBA

SanRat Prof. Dr. med.

Jürgen Rissland studierte als gebürtiger Saarländer Humanmedizin an der Universität des Saarlandes, begann seine klinische Ausbildung in der Chirurgie und promovierte in Homburg zum Dr. med.. Anschließend wechselte er in die Weiterbildung zum Facharzt für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie, die ihn über die Zwischenstation Köln zum Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst Nordrhein-Westfalens nach Münster führte. Dort begann er ein berufsbegleitendes Studium zum Master of Business Administration Health Executive an der Keele University in Großbritannien, das er, jetzt schon in Diensten für das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz, 2008 abschloss. Seit Februar 2011 ist Jürgen Rissland als leitender Oberarzt am Zentrum für Infektionsmedizin des Universitätsklinikums des Saarlandes, das auch die Staatliche Medizinaluntersuchungsstelle beherbergt, tätig. Aktuell betreut er basierend auf seinem Interesse an digitalen Gesundheitsanwendungen ein vom Bund gefördertes Projekt, das den Aufbau eines Impf-Informations-Systems im Saarland (und in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg) zum Ziel hat.

Er ist anerkannter Trainer für Infektionsepidemiologie des European Centre for Disease Prevention and Control und seit 2020 auch Träger der Ernst-von-Bergmann-Plakette für seine Verdienste um die ärztliche Fortbildung. Seine Forschungsinteressen betreffen die klinische Infektionsmedizin, neue Zoonosen und infektionsepidemiologische Fragestellungen mit Public Health-Bezug.

Jürgen Rissland wirkt als Gutachter für verschiedene Wissenschaftsjournale und -organisationen sowie für die Landessozialgerichte bei Impfschadensfällen.

Berufspolitisch ist er Mitglied der Vertreterversammlung der Ärzteschaft des Saarlandes und Vorsitzender des Landesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes.

Seit 2023 hat er eine Professur für Öffentliche Gesundheit, Prävention und Nachhaltigkeit an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken inne. Er wirkt als Politikberater im Gesundheits- sowie Präventionsbereich und wurde 2022 für seine Verdienste in der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie von der Landeregierung mit dem Ehrentitel des Sanitätsrates ausgezeichnet.

Diplom-Ökonom Dr. h.c. Holger Baumann

Management- und Strategieberatung Gesundheitswirtschaft und Gesundheitswissenschaft

Holger Baumann ist Wirtschaftswissenschaftler mit umfangreicher Leitungserfahrung. Er hat nach dem Studium bei einer großen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft gearbeitet. Die hier gewonnenen Erkenntnisse konnte er u.a. in einem außergewöhnlichen Projekt anwenden, indem er die Finanzierung eines überregional beachteten Vorhabens mitgestaltete und als Bereichsleiter verantwortlich für den Aufbau einer erfolgreichen Organisation zeichnete. Im Gesundheitswesen ist Herr Baumann seit

27 Jahren auf C-Level-Niveau tätig. Zu nennen ist eine 14jährige Tätigkeit als Vizepräsident der Medizinischen Hochschule Hannover und die mehr als vierjährige Tätigkeit als Vorsitzender der Geschäftsführung der Inselgruppe Bern, Schweiz. Schwerpunkte der Tätigkeit waren die Entwicklung der Häuser in organisatorischer und finanzieller Sicht unter besonderer Berücksichtigung der Vernetzung in den regionalen und überregionalen Versorgungstrukturen. In diesem Kontext sind u.a. Gründungen von Tochtergesellschaften und die Gestaltung neuer Beteiligungsmöglichkeiten für leitende Mitarbeiter organisiert worden. Heute ist Herr Baumann als u.a. als Beirat eines Datenanalytikunternehmens, einer im Gesundheitswesen engagierten Stiftung und eines Pflegeunternehmens sowie als Berater bei der Umsetzung der neuen Krankenhausplanung und als Berater für Start Ups im Gesundheitswesen tätig. Herr Baumann war und ist in verschiedenen Gremien der Gesundheitswirtschaft aktiv.

Darüber hinaus war er als Lehrbeauftragter an zwei Hochschulen und als Vortragsredner tätig.

Patrick Da-Cruz

Professor für Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement

CV: Patrick Da-Cruz ist Professor für Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement an der Fakultät Gesundheitsmanagement der Hochschule Neu-Ulm (HNU) sowie wissenschaftlicher Leiter des MBA-Programms für Ärzte der HNU. Studium und Promotion erfolgten an den Universitäten Duisburg-Essen, Bayreuth und der Smurfit Graduate School of Business, Dublin.

Vor seiner Tätigkeit an der HNU war Herr Da-Cruz bei namhaften Strategieberatungen im Bereich Pharma / Healthcare sowie in Führungsfunktionen in Unternehmen der Gesundheitswirtschaft im In- und Ausland tätig. Er ist regelmäßiger Referent auf Fachtagungen, Autor diverser Veröffentlichungen und engagiert sich ehrenamtlich in verschiedenen Fachgesellschaften des Gesundheitswesens.

Univ.-Prof. Dr. med. Rainer Moosdorf

Wissenschaftlicher Beirat

Univ.-Prof. Dr. med. Rainer Moosdorf hat Medizin und Zahnmedizin an den Universitätsklinika Marburg und Gießen studiert und 1976 bzw. 1978 die Staatsexamina absolviert. Promotion zum Dr. med. im Jahr 1976 an der Philipps Universität Marburg.

Ab 1978 Ausbildung in Herz- und Gefäßchirurgie an der Universitätsklinik Gießen. Funktionsoberarzt seit 1976 und Oberarzt seit 1978. Habilitation für Herz- und Gefäßchirurgie an der Justus Liebig Universität Gießen 1980. In 1979 und 1980 zwei Sabbaticals an der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie (Prof. Francis Robiscek) und dem Heinemann Research Center (Dr. Robert Svenson), Charlotte, North Carolina

Ab Oktober 1990 Ernennung zum Universitäts-Professor und stellvertretenden Kliniksdirektor an der Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität in Bonn, Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie.

Ab 1. Juli 1994 Berufung auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für Herz- und thorakale Gefäßchirurgie, verbunden mit der Leitung der gleichnamigen Universitätsklinik an der Philipps Universität Marburg.

1998 – 2001 Prodekan am Fachbereich Medizin. 2001 – 2002 kommissarischer Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums im Nebenamt, 2002 -2005 stellvertretender Ärztlicher Direktor und von 2005 – 2011 Ärztlicher Direktor des zwischenzeitlich privatisierten und mit dem Universitätsklinikum Gießen zum UKGM fusionierten Universitätsklinikums am Standort Marburg.

Ab 2001 Vorstandsmitglied und ab 2002 – 2011 Vorstandsvorsitzender des „Medical Network Hessen“, eines dem Wirtschaftsministerium angegliederten Netzwerks zur Repräsentanz Hessischer Universitätsklinika und Großkliniken im Ausland. Begleitung des Ministerpräsidenten und verschiedener Minister auf Delegationsreisen in unterschiedlichen Regionen Afrikas und Asiens. „Medizinbotschafter des Landes Hessen“.

Seit September 2011 Professor Emeritus.

Tätigkeit als freier Berater im Gesundheitswesen, u.A. im Rahmen von Beratungsprojekten für eine universitäre Herzchirurgie in Großbritannien und für die Bayrische Landesregierung.

Seit 2023 Dozent an der Internationalen Universität IU für die Fächer Healthcare- und Krankenhausmanagement.

Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Herzstiftung.

Mitglied mehrerer nationaler und internationaler Fachgesellschaften, u.A. als Gremienmitglied und wissenschaftlicher Gutachter (DGTHG, STS, DIVI, AHA, AAAS).

Gerichtsgutachter. Ehrenamtlicher Richter – Standesrecht.

Facharzt für Herzchirurgie und Gefäßchirurgie.

 

 

Christian Schoof

Beirat

Christian Schoof, geb.1970 ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Er ist seit1992 als selbständiger Unternehmer bei der Swiss Life Gruppe in der höchsten Managementebene als Direktor tätig.

Herr Schoof verfügt über eine langjährige Expertise in der Führung und Entwicklung von Teams. Er ist Unternehmer mit Leidenschaft für die nachhaltige Entwicklung junger Führungskräfte und mit Engagement in den Bereichen Sport, Immobilien und Einzelhandel. Neben dem Coaching und der Personalentwicklung ist Herr Schoof ein gern gebuchter Referent in den Bereichen Mindset, Rhetorik und Resilienz. Seinen Ausgleich findet er im Sport und hier im Besonderen beim Tennis und Fußball. Familie, Beruf und sportliches sowie ehrenamtliches Engagement ergänzen sich gegenseitig und bieten Herrn Schoof die notwendige Balance für ein erfülltes Leben.